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Veranstaltungsverzeichnis Informationswissenschaft

Archiv: Wintersemester 2002/03 Druckversion


Veranstaltungen:
Montag, 21. Oktober 2002 bis Freitag, 21. Februar 2003

Zeitraum für Online-Anmeldungen über ViLI:
Montag, 30. September 2002 12:00 bis Montag, 11. November 2002

Anmeldungen abgeschlossen
 
Veranstaltungen für Studierende aller Semester
 
Informationsveranstaltungen
IInformationsveranstaltung WS 2002/03
Änderung: Dienstag, 22. Oktober 2002, 10 Uhr s.t., Gebäude 16 (Re.-Wi.-Fakultät), Raum 1.11
Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig.
Beginn: erste Veranstaltungswoche

BESCHREIBUNG:
Diese Einführungsveranstaltung dient der Information aller Studierenden (nicht nur der StudienanfängerInnen) zu den Veranstaltungen des anstehenden Semesters.

Es werden Fragen der Prüfungs- und Studienordnung, der perspektivischen Entwicklung, der Organisation des Faches wie des persönlichen Studierverhaltens angesprochen; die Fachschaft informiert u.a. über ihre Betreuungsrolle und Fragen des `Studentenlebens`, auch die Psychologische Beratungsstelle kommt zu Wort. Der Besuch dieser Veranstaltung in der ersten Semesterwoche ist ein MUSS!

H. Zimmermann


1 Datei
Dozent/in:
Prof. Dr. Harald H. Zimmermann,
Prof. Dr. Ilse Harms,
Dr. Heinz-Dirk Luckhardt
 
Grundstudium
 
Vorlesungen
VITTheoretische Grundlagen der Informationswissenschaft: Informationsrezeption
Mi 15-17, Geb 10, HS I
Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: Achtung:30.10.2002

BESCHREIBUNG:

Ziel:
Vermittlung theoretischer Grundlagen der Informationswissenschaft im Bereich der Informationsrezeption

Inhalte:
Im Rahmen dieser Vorlesung wird zunächst der Forschungsansatz der Informationswissenschaft in Anlehnung an Kunz/Rittel (1972)erläutert. Als theoretischer Referenzrahmen wird u.a. die Theorie der informationellen Mehrwerte vorgestellt. Im Fokus steht dabei der Prozess der Informationsrezeption und seine Rahmenbedingungen unter kognitionswissenschaftlichen und sozialpsychologischen Aspekten. Unter diesem Blickwinkel erfolgt anschließend eine Einführung in die verschiedenen Methoden der Informationsarbeit.

6 Dateien

Dozent/in:
Prof. Dr. Ilse Harms
VLGrundlagen der Informationslinguistik: Sprachbarrieren
Mo 15-17
Ort: zunächst Musiksaal, später evtl. Geb. 4 , Raum 3.03

Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: 4. November 2002

BESCHREIBUNG:
Sprachbarrieren beim Wissenstransfer und ihre Überwindung: anwendungsorientierte maschinelle Indexierung, automatische Sprachübersetzung.


12 Dateien 4 E-Mails
Dozent/in:
Prof. Dr. Harald H. Zimmermann
 
Übungen
UITWiss. Übung zur Vorlesung "Informationsrezeption” (UIT2) - Gruppe A
Mi 10-12, Geb. 4, R. 3.03
Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: 23. 10. 2002

BESCHREIBUNG:
Wir kommunizieren mit Informationssystemen über die sogenannte "Benutzungsschnittstelle". Je nachdem, wie diese gestaltet ist, verläuft die Kommunikation mehr oder weniger erfolgreich, d.h. werden Systembenutzer besser oder schlechter in die Lage versetzt, die angestrebte Aufgabe zu lösen. Je nach System, Systemzweck, Zielgruppe etc. ist die Aufgabe unterschiedlich, es geht aber immer darum zu informieren, Wissen zu transferieren.

Im Rahmen der Übung soll eine Reihe von Informationssystemen (Informationsstände, CD-Roms, Webseiten. Wegweiser in einem Gebäude / auf einem Gelände etc.) geplant werden. Dabei ist auch zu untersuchen, in wieweit vorhandene Evaluierungsleitfäden und Guidelines dazu geeignet sind, Aussagen über die Qualität der Benutzungsschnittstelle zu machen.

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, dass sie ein Kurzreferat und eine Projektarbeit übernehmen.

Es gibt zwei parallele Veranstaltungen (Gruppe A und Gruppe B, max. je 25 Teilnehmer), für die man sich in ViLI eintragen muß. Die Übernahme eines oder zweier Kurzreferate ist Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmescheins.



33 Dateien 2 Links

Dozent/in:
Dr. Heinz-Dirk Luckhardt
UITWiss. Übung zur Vorlesung "Informationsrezeption” (UIT2) - Gruppe B
Mi 13-15, Geb. 4, R. 3.03
Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: erste Veranstaltungswoche

BESCHREIBUNG:
Wir kommunizieren mit Informationssystemen über die sogenannte "Benutzungsschnittstelle". Je nachdem, wie diese gestaltet ist, verläuft die Kommunikation mehr oder weniger erfolgreich, d.h. werden Systembenutzer besser oder schlechter in die Lage versetzt, die angestrebte Aufgabe zu lösen. Je nach System, Systemzweck, Zielgruppe etc. ist die Aufgabe unterschiedlich, es geht aber immer darum zu informieren, Wissen zu transferieren.

Im Rahmen der Übung soll eine Reihe von Informationssystemen (Informationsstände, CD-Roms, Webseiten. Wegweiser in einem Gebäude / auf einem Gelände etc.) geplant werden. Dabei ist auch zu untersuchen, in wieweit vorhandene Evaluierungsleitfäden und Guidelines dazu geeignet sind, Aussagen über die Qualität der Benutzungsschnittstelle zu machen.

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, dass sie ein Kurzreferat und eine Projektarbeit übernehmen.

Es gibt zwei parallele Veranstaltungen (Gruppe A und Gruppe B, max. je 25 Teilnehmer), für die man sich in ViLI eintragen muß. Die Übernahme eines oder zweier Kurzreferate ist Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmescheins.



55 Dateien

Dozent/in:
Dr. Heinz-Dirk Luckhardt
UIMEinführung in das Archivwesen
Mo 14 - 16 Uhr
Gebäude 10, Raum 312

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig.
Beginn: 28. Oktober 2002

BESCHREIBUNG:
Ü b u n g f ü r S t u d i e r e n d e a l l e r S e m e s t e r EINFÜHRUNG IN DAS ARCHIVWESEN MIT PALÄOGRAPHISCHEN ÜBUNGEN AN AKTEN DES 19. JAHRHUNDERTS



Dozent/in:
Dr. Wolfgang Müller
 
Tutorien
TIPInformationssuche im Internet und in Online-Datenbanken (Information Retrieval I)
Do 16 - 18, Geb. 4 R. 2.14
Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: erste Veranstaltungswoche

BESCHREIBUNG:
Das Tutorium richtet sich v.a. an Studienanfänger sowie an am Thema Interessierte.
Behandelt werden die zentralen Fragen der Informationswissenschaft, wie bekomme ich Informationen und wie gehe ich damit um. Dabei werden wir uns v.a. das Internet als Informationsmedium vornehmen.
Konkret heißt das, die Informationssuche im Netz mittels u.a. Volltext- und Metasuchmaschinen oder Webkatalogen und in sonst teueren Online-Datenbanken, sowie als Grundlagen dazu auch der Aufbau und die Funktionsweise des Internets und seiner Dienste. Unser Ziel ist es, die Suchvorgänge effektiver und effizienter zu gestalten, also schneller mehr qualitativ hochwertiges Material zu erhalten. Dazu werden wir uns auch Techniken wie die Informationsbedarfsanalyse vornehmen.
Laut einer Studie der Sozialforschungsstelle Dortmund zur Nutzung elektronischer Informationen an den Hochschulen sehen sich die Studierenden u.a. "außerstande, die Qualität und Bedeutung der mit elektronischer Recherche verbunden Ergebnisse zu bewerten"[http://www.stefi.de/].
Wir sollten das besser können!

Beginn ist um 16.00 Uhr am Donnerstag in der ersten Vorlesungswoche in Raum 2.14 im Gebäude 4.



1 Datei
Dozent/in:
Martin Lapp
TTGrafische Gestaltung von Webseiten
Mi 15-17, Geb. 44 R. 1.09 bzw. 1. 20
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Beginn: erste Veranstaltungswoche

BESCHREIBUNG:
Das Tutorium vermittelt die grundlegende Bedienung des Grafik-Tools Adobe Photoshop 6.0. Weiterhin werden in der Einführungseinheit Farblehre, grafische Dateiformate und Harmonielehre behandelt.


1 Datei 1 Link
Dozent/in:
Henning Fries
TTphp/Flash - Webpublishing für Fortgeschrittene
Do 13-16 Uhr, Geb. 44 R. 1.01
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Beginn: erste Veranstaltungswoche
1 Datei 6 E-Mails 3 Forumsbeiträge
Dozent/in:
Rouven Diener,
Florian Stengel
TTWebpublishing I: Einführung in HTML
Di 14-17, Geb. 44 CIP-Pool Raum 1.01
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Beginn: zweite Veranstaltungswoche, also 29. Oktober 2002

BESCHREIBUNG:
Hier bekommt ihr einen praktischen Einblick in die Erstellung von Webseiten. Wir fangen bei Null an und am Ende des Semesters wird jede(r) als Abschlussarbeit eine eigene Seite zu einem von ihm/ ihr gewählten Thema präsentieren können. Bedingungen zur Teilnahme sind: ein e-mail Account des Studentenrechners (jüngere Semester bekommen ihn schon zur Einschreibung, ältere müssen sich im Rechenzentrum einen besorgen) und regelmäßige Teilnahme. Überlegt euch schonmal ein Projekt/ Thema zu dem ihr eine Seite gestalten möchtet. Gruss Nina & Martina


7 Dateien 8 E-Mails
Dozent/in:
,
Martina Schulz
 
Proseminare
PIEinführung in die Informationswissenschaft
Do 13 - 15
Geb. 4, 3. OG, R. 3.03

Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: 24. 10. 2002

BESCHREIBUNG:
Die Informationswissenschaft ist ständig im Umbruch. Im Vergleich mit Fächern wie Medizin, Physik oder Germanistik, die - abgesehen von einem überschaubaren Maß an neuen Forschungserkenntnissen - über einen großen Grundstock an traditionellem Wissen verfügen, ist die Halbwertzeit des Grundlagenwissens deutlich kürzer. Dies äußert sich auch durch die schnell veraltende Literatur.

All dies bedeutet nicht, dass alle relevanten Begriffe und Definitionen alle 5 Jahre ausgetauscht werden. Es kommen aber ständig neue hinzu, die Inhalte der alten werden modifiziert. So erhalten auch traditionelle Begriffe wie "Information und Dokumentation" oder „Benutzerforschung“ durch die fortschreitende Entwicklung und stärkere Verbreitung der neuen Informationstechnologien neue Bedeutungen, Kontexte und Anwendungsgebiete.

In diesem Proseminar wird in Grundlagen, Begrifflichkeit, Methoden und Aufgabenbereiche der Informationswissenschaft eingeführt. Ziel ist nicht das Einstudieren von Definitionen, sondern das Kennenlernen informationswissenschaftlich relevanter Probleme und Problemlösungen und ihre Einordnung in den Gesamtzusammenhang der Entwicklung und des Einsatzes von Informationssystemen.

Als Seminarleistung gilt die Übernahme eines mündlichen Referats und einer Hausarbeit.

Ein Handapparat steht in der Institutsbibliothek zur Verfügung.

Lektüre: Virtuelles Handbuch für Informationswissenschaft, http://www.is.uni-sb.de/studium/handbuch/


20 Dateien 1 E-Mail

Dozent/in:
Dr. Heinz-Dirk Luckhardt
PMEinführung in das wissenschaftliche Arbeiten - für Anfänger
Di 15-17
Geb. 4, R. 3.03

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Beginn: Achtung: 29.10.02
15 Dateien
Dozent/in:
Prof. Dr. Ilse Harms
PMTeletext - das unterschätzte Medium
Do 17-19, Funkhaus Halberg 1.Termin: 24.10. 17.00 st, Foyer Fernsehgebäude
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Beginn: 1. Semesterwoche

BESCHREIBUNG:
Teletext – das unterschätzte Medium

Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Teletext auch im Internetzeitalter nach wie vor ein Masseninformationsmedium mit Wachstumsraten. Die entsprechenden Dekoder sind in nahezu allen TV-Apparaten eingebaut. Experten rechnen damit, dass es den analogen Teletext, der über die Austastlücke ausgestrahlt wird, in jedem Fall noch eine ganze Weile geben wird.

In fast allen ARD-Häusern sind die Online-Redaktionen und die Teletext-Redaktionen inzwischen zusammengelegt worden. Journalistische Kompetenz wird so gebündelt, Synergieeffekte werden geschaffen. Moderne Redaktionssysteme können helfen, von einer Plattform aus mehrere Medien medienspezifisch zu bedienen.

Im Proseminar sollen neben einer Teletext-Bestandsaufnahme auch die Perspektiven des Teletextes und nicht zuletzt die journalistische medienspezifische Umsetzung von Informationen recherchiert und präsentiert werden. Dies sollte weitgehend eigenständig in kleinen Teams erfolgen.

Schwerpunkt des Seminars wird der journalistische Praxisteil sein. In kleinen Arbeitsgruppen sammeln die Studierenden in den Räumen der SAARTEXT-Redaktion erste Erfahrungen mit der Selektion, dem Gewichten und dem Schreiben von Nachrichten für das Medium Teletext. Dabei erhalten sie auch Einblicke in die Abläufe einer Teletext-Redaktion.

Das Proseminar eignet sich insbesondere für Studierende, die bereits journalistische Erfahrungen haben oder die erste Einblicke in das journalistische Arbeiten gewinnen wollen. Viele der Teilnehmer aus den früheren Teletext-Seminaren ( die bereits seit über zehn Jahren im Wintersemester angeboten werden) haben die Möglichkeit erhalten, im Anschluss an das Seminar beim SR in der SAARTEXT-Redaktion eine Hospitanz zu absolvieren. In nicht wenigen Fällen war dies der Start für eine erfolgreiche journalistische Karriere.

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf zwölf beschränkt. Seminarzeit ist i. d. Regel donnerstags 17.00 Uhr s.t. Da die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Saarländischen Rundfunks und in der recht kleinen SAARTEXT-Redaktion stattfindet, in der gleichzeitig der Redaktionsalltag läuft, müssen die TeilnehmerInnen sich darauf einstellen, dass aus organisatorischen Gründen Seminarsitzungen oder Sitzungen der AGs nach vorheriger Ankündigung auch an anderen Tagen, bzw. als Doppelsitzungen stattfinden können.



2 Dateien 10 E-Mails

Dozent/in:
Diplom-Soziologin Marie-Luise Bersin
PTWebpublishing
Do 10 - 12
Geb. 4, 3. OG, R. 3.03

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Beginn: 24. 10. 2002

BESCHREIBUNG:
In dem Proseminar geht es um Theorie und Praxis des Publizierens im Worldwide Web. Es werden Referate über Probleme wie Copyright, Interface- bzw. Informations-Design, E-Commerce, Informationssuche, Informationsanbieter etc. gehalten und praktische Arbeiten im Web durchgeführt (z.B. Infowiss-Thesaurus T-REX, Museumsführer "Alte Völklinger Hütte", multimediale dichterische / künstlerische Werkschau im WWW, El. Literaturarchiv ELSA, Nietzsche-Website, Webseiten der Informationswissenschaft etc.)

Voraussetzung: HTML-Kenntnisse
Max. Teilnehmerzahl: 25

Projektaufgaben: Graphische und inhaltliche Gestaltung von Pages für die Website der Informationswissenschaft



20 Dateien

Dozent/in:
Dr. Heinz-Dirk Luckhardt
PTWebangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
Do 15-17, Geb. 4 R. 3.03
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Beginn: 31.10.2002

BESCHREIBUNG:
Gemeinsam sollen folgende Fragen beantwortet werden:

Was sind "öffentlich-rechtliche Online-Angebote"?
Welche Vor- oder Nachteile haben sie gegenüber einer privaten Konkurrenz?
Wie wirkt sich die föderale Struktur auf Angebotsform und Umfang aus?

Darüber hinaus werden Grundkenntnisse zu den Themenfeldern "Content Management Systeme", Datensicherheit, Datenreduktion, etc. vermittelt.



15 Dateien 3 E-Mails 1 Link 1 Forumsbeitrag

Dozent/in:
Dipl. Ing. Michael Hanke
PSGrundlagen der internationalen Kommunikation
Blockseminar:
Fr 25.10., 10-13 h
Fr 13.12., 09-17 h; Sa 14.12., 10-17 h
Fr 07.02., 09-17 h; Sa 08.02., 10-17 h
Geb. 4, Raum 3.03

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Beginn: 25.10.2002, 10 h c.t.

BESCHREIBUNG:
Bei der Untersuchung globaler Kommunikations-Phänomene lassen sich vier wenigstens Forschungsfelder unterscheiden: Die Dimension Technik (z.B. Internet, Satellitentechnik), die Dimension Institutionen (z. B. Multinationale Konzerne, Internationale Organisationen), die Dimension "Herstellung von Medienangeboten" (u.a. Journalismus, Journalisten-Ausbildung) und die Dimension "Medieninhalte/-wirkungen". Diskutiert werden sollen Fragen wie "Fördert das Internet tatsächlich grenzenüberschreitende Kommunikation?", "Welche Rolle spielen Großkonzerne im internationalen Medien-Geschäft?", "Welche Unterschiede gibt es bei der Journalistenausbildung in verschiedenen Ländern?", "Gibt es so etwas wie eine weltweite Nachrichten-Agenda?" Neben den vorgegebenen Themen können Studenten/innen auch Vorschläge für eigene Referat-Themen und empirische Arbeiten einbringen.


19 Dateien 14 E-Mails
Dozent/in:
Dr. Andreas Kindel
 
Forschungsseminare
PTNeuere Entwicklungen im Bereich der Informationssysteme
Mo 11-15, Geb. 4 R. 3.03, 14-tägig
Termine:
28.10., 18.11., 02.12., 16.12.2002,
13.01., 27.01., 03.02., 17.02.2003

Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: 28.10. 2002

BESCHREIBUNG:
Im Seminar werden die gängigsten Typen von Informationssystemen (d.h. Datenbanken, Information-Retrieval-Systeme, Expertensysteme) und ihre Anwendungen behandelt. Sie alle können auch als alternative Ausprägungen eines gemeinsamen Modells eines Informationssystems betrachtet werden.

Während anscheinend die Entwicklung von einigen Systemen in gewisser Hinsicht stagniert (z.B. bei den Expertensystemen oder Information-Retrieval-Systemen), erleben andere Systemtypen - insbesonders in der Verbindung mit der Informationsfilterung, Erschließung von hypermedialen Informationsquellen und mit der Verbreitung von Internet (WWW, spez. auch Semantic WEB) - einen rasanten Aufschwung.

Die Ergebnisse der Forschung zu diesen Systemen (auch wenn sie sich zumindest in einer Laborumgebung bewährt haben) haben in die kommerziellen Anwendungen so gut wie keinen Zugang gefunden (Ausnahme bilden vielleicht die objekt-orientierten Datenbanken, Executive Information Systems und gewisse Anwendungen in WWW). Die Innovation hat sich primär an der Benutzeroberfläche vollgezogen. Die vermeintlich neue Komponenten bzw. Konzeptionen (wie z.B. "Concept Retrieval", "unscharfe Suche" etc.) sind in der Regel durch neue Namen versehene "alte" Komponenten früherer Systeme.

Diese Systeme werden auch im Mittelpunkt des Seminars stehen. Darüberhinaus werden auch die möglichen sich noch in der Forschung befindlichen Erweiterungen von bestehenden Systemen (z.B. durch Visualisierung ihrer Inhalte oder durch die Anwendung der Technik der Neuronalen Netze) behandelt. Das Forschungsseminar wird so auch einen Überblick über den "State of the Art" im betroffenen Bereich anbieten.

Das Seminar wird durch eine Vorlesung (2 Std.) eingeführt. Die Referate werden anschließend verteilt. Die Materialien werden den Vortragenden vom Seminarleiter zur Verfügung gestellt.



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Dozent/in:
Prof. Dr. Jiri Panyr
PSVideoconferencing und interkulturelles Lernen
Donnerstags, 8 - 10, Videokonferenzstudio der Universität des Saarlandes, Bau 8, 5. Obergeschoss, Raum 5.07
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Beginn: Donnerstag, 24. Oktober 2002, 8

Dozent/in:
Prof Dr. Hans Giessen
PSE-Government am Beispiel der Europäischen Union
Fr 13-15, Geb. 4 R. 3.03
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Beginn: 8.11.2002

BESCHREIBUNG:
Inhalt/Ablauf:

E-Government steht für "Electronic Government". Gemeint ist die Abwicklung von staatlichen Verwaltungsakten und Dienstleistungen mit elektronischen Mitteln. E-Government ist eine Sonderform des E-Business mit dem Unterschied, dass auf der einen Seite nicht eine Firma, sondern ein Amt oder eine Behörde steht und auf der anderen der Bürger statt eines Kunden.

Electronic Government ist in den letzten Jahren immer mehr zum Schlagwort geworden. Zusammen mit all den anderen ,,E-Begriffen" wie E-Business oder E-Banking hat der Ausdruck E-Government Eingang in den Wortschatz vieler Politiker, Medienleute, Informatiker oder interessierter Bürger gefunden. Was aber wird genau unter E-Government verstanden? Genügt das Bereitstellen einer Homepage mit den Öffnungszeiten der lokalen Verwaltung bereits, um von E-Government zu sprechen? Ist die per E-Mail zwischen Bürger und Gemeinde kommunizierte Anfrage über einen Aufschub beim Einreichen der Steuererklärung Ausdruck von E-Government? Oder rechtfertigt erst eine hochkomplexe Technologie, welche elektronische Abstimmungen ermöglicht, die Verwendung des Begriffes Electronic Government?

In Sachen E-Government besonders aktiv war die Europäische Union. Auf Initiative der Kommission hat der Europäische Rat entsprechende Initiativen übernommen. Das Ziel Europas, die Vorteile der Informationsgesellschaft voll zu nutzen, steht seit dem Gipfel von Lissabon im März 2000 in den Mitgliedstaaten ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Die elektronischen Behördendienste sind ein Hauptbestandteil des von den Mitgliedstaaten im Juni 2000 gebilligten eEurope-Aktionsplans.

Die Verwaltungen überall in Europa haben nun die Bedeutung von E-Government erkannt und unternehmen verstärkte Anstrengungen zum Ausbau der über das Netz zugänglichen öffentlichen Dienstleistungen. Dabei kommt den Sicherheitsaspekten der zugrunde liegenden Netze und Dienste größte Bedeutung zu, denn die Menschen müssen Vertrauen in die elektronischen Transaktionen mit den Verwaltungen haben und sich auf deren Funktionieren verlassen können. Der eEurope-Aktionsplan gibt Benchmarking-Kriterien vor, mit deren Hilfe der beim Ausbau dieser Dienste erreichte Stand und die in jedem einzelnen Land erzielten Fortschritte festgestellt werden können. Bis zum heutigen Tag sind innerhalb der EU jedoch sehr unterschiedliche Erfolge zu verbuchen. E-Government steht für eine neue Form des Informationsaustausches zwischen den staatlichen Behörden und den Bürgern. Die Ansätze der „European Governance“, einer modernen Betrachtungsweise staatlicher Obrigkeit laufen parallel zu E-Government, da durch die raschere Informationsrückkoppelung eine andere Form der bürgerlichen Partizipation möglich ist.

Wir wollen uns in dem Seminar „E-Government am Beispiel der Europäischen Union“ mit den Grundlagen dieser neuen Entwicklung auseinandersetzen. Im Vordergrund steht dabei die veränderte Rolle des Faktors Information. Dabei sollen Definitionen formuliert, bisherige Ansätze verfolgt, Chancen und Risiken diskutiert und Ausblicke vorgezeichnet werden.

1 Einleitung
2 Definitionen von E-Government
3 „European Governance“ als Grundlage eines Informationsaustausches zwischen Bürgern und der EU
4 Die Rolle der Information im Rahmen von E-Government
5 Die eEurope-Initiative der EU
6 Das White Paper der EU zu European Governance
7 E-Government am Beispiel der Europäischen Union
7.1 Die Europäischen Institutionen
7.2 Die EU-Mitgliedstaaten bzw. Beitrittskandidaten
8 Chancen und Risiken des E-Government
9 Ausblick: E-Government im Jahre 2010



52 Dateien 3 E-Mails 17 Links 2 Forumsbeiträge

Dozent/in:
Dr. Jorgo Chatzimarkakis
 
Hauptstudium
 
Vorlesungen
VIOInformationsorganisation/-management
Di 11-13
Ort: zunächst Musiksaal, später evtl. Geb 4, Raum 3.03

Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: 29.10.02

BESCHREIBUNG:
Auf die Verbindung der Vorlesung mit den Themen des Hauptseminars wird besonders hingewiesen.

Soweit Bedarf besteht, wird die Vorlesungszeit für Referate des Hauptseminars mit genutzt.


Auszug aus dem Stuidenführer:

Unter Informationsmanagement wird die Generierung, Planung und Verwaltung von Datenbeständen ("Wissen") sowie die Steuerung von Informationsflüssen (Informationslogistik) v.a. im betrieblichen oder behördlichen Bereich verstanden. Es umfaßt z.B. die Aufgaben, die dem Datenbank-Administrator mit Bezug auf ein DatenbankManagement-System zukommen. Fragen des Datenschutzes gehen hier mit ein, vor allem aber die den Nutzer interessierende generelle Frage, zum richtigen Zeitpunkt genau die relevante "Information" ohne Ballast zu ökonomischen Bedingungen benutzerfreundlich am Arbeitsplatz zur Verfügung zu haben.

Hierbei - wie im übrigen auch bei der Fachinformation - geht es nicht um die Vermeidung von Doppelarbeit oder "Wissenskondensation" um jeden Preis: Dies wäre in einer Gesellschaft, die entscheidend von den Vorteilen eines gesunden Wettbewerbs profitiert, die von pluralistischen Lösungen lebt, weder sinnvoll noch durchführbar. Ziel muß es sein, das Potential des Wissenstransfers mit den angegebenen Zielen zu erweitern, die Entscheidung über die Auswahl bzw. auch die Wissensverdichtung - die ja ggf. einen Wissensverlust mit sich bringen kann - jedoch den Benutzern (bzw. Betroffenen) zu überlassen, ihnen jedoch das Bewußtsein darüber zu vermitteln, welche Konsequenzen die jeweiligen Verfahren nach sich ziehen (können).

Der Informationsmanager organisiert in diesem Zusammenhang die Auswahl des Informationssystems, er definiert die externe Sicht der Daten für den (End)Benutzer, bestimmt die Zugriffs- und Distributionsmethoden, wählt die geeignete(n) Dokumentationssprache(n) aus, implementiert und organisiert die Nutzung, ggf. auch die Entwicklung von Klassifikationen, Thesauri oder sonstigen Zugangssystemen. Er berät und wirkt mit bei der Auswahl der relevanten Daten.

Die Informationslogistik trägt dazu bei, den Informationsfluß innerhalb eines Betriebes bzw. einer Behörde zu steuern. Es gilt, die optimalen bzw. günstigen - auch ökonomisch vertretbaren - Informationswege in Verwaltungs- und Produktionsvorgängen festzustellen und die nötigen technischen Mittel zu ihrer Realisierung bereitzustellen.

Da auch hier die Informationstechnik zunehmend an Boden gewinnt, spielen Fragen der (geeigneten) Mensch-Maschine-Schnittstellen eine besondere Rolle. Da betriebliche Information und Kommunikation auch in wesentlichen Teilen durch Außenbeziehungen bestimmt ist, sind die Probleme der Verknüpfung betrieblicher Informationssysteme wie auch der Nutzung außerbetrieblicher (weltweit) verfügbarer Informationssysteme ein wichtiges Thema.


1 E-Mail
Dozent/in:
Prof. Dr. Harald H. Zimmermann
 
Hauptseminare
HIOAusgewählte Themen: Informationsorganisation/-management
Di 9-11, Geb 4, Raum 3.03
Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: 29.10.02

BESCHREIBUNG:
Zum Inhalt und zur Verfahrensweise des Hauptseminars wird auf die beigefügte Datei (HS0203T1) verwiesen.

Das dort beschriebene Verfahren wird ab Buchungsbeginn angewendet.

Anfragen zur Themenvergabe und Rückmeldungen erfolgen per eMail.


12 Dateien 5 E-Mails 4 Forumsbeiträge
Dozent/in:
Prof. Dr. Harald H. Zimmermann
HNeue Medien und Usability: Theorien, Befunde, Beispiele
Di 13.30-15.00, Geb. 4 R. 3.03
Für diese Veranstaltung müssen Sie sich hier in ViLI anmelden.
Beginn: Achtung: 29.10.2002

BESCHREIBUNG:

Ziele:
Die Studierenden sollen einen systematischen Einblick in die theoretischen Konzepte und die anwendungsbezogenen Verfahren des Usability Engineering erhalten und dieses Wissen im Rahmen von praktischen Beispielen anwenden können.

Inhalte:
1. Der Ansatz des Usability-Engineering im Kontext der HCI-Forschung
2. Gegenstandsbereiche und der Prozess des Usability Engineerings
3. Theoretische Ansätze zum Web-Design
4. Usability-Konzepte am Beispiel der "Seattle-Heuristiken"
5. Evaluationsmethoden der Usability

Das erarbeitete Grundlagenwissen soll anschließend bei der Entwicklung exemplarischer Evaluationsstudien angewendet und vertieft werden.

24 Dateien

Dozent/in:
Prof. Dr. Ilse Harms
 
Kolloquien
KKolloquium für Examenskandidaten (nach Einladung)
Mo 17-19, Geb. 4 R. 3.03
Zu dieser Veranstaltung werden Sie bei Erfüllung der Voraussetzungen automatisch eingeladen.
Beginn: erste Veranstaltungswoche

BESCHREIBUNG:
In dieser Veranstaltung stellen MagisterkandidatInnen (Hauptfach) und DoktorandInnen ihre Themen und Vorgehensweise vor.

Zu dieser Veranstaltung wird bei Erfüllung der Voraussetzungen (Zulassung zur Abschlussprüfung im Studienfach) privatissime eingeladen.



Dozent/in:
Prof. Dr. Harald H. Zimmermann,
Prof. Dr. Ilse Harms,
Dr. Heinz-Dirk Luckhardt